
Kern dieser textilen Innovation ist die ästhetische, funktionale und kombinatorische Nutzung von Stickerei-Techniken im Innenraum unter Einbezug von textilen sowie textilfremden Materialien. Zentral ist dabei die Übertragbarkeit des Stickereiprozesses auf die Möbel-/Objektgestaltung und -herstellung. Das Innovationspotenzial liegt vor allem in der Erforschung neuer Materialien und deren Einsatz im Stickprozess. Diese neuartige Verwendung von Stickerei kann beispielsweise bei Produkten wie Stühlen, Tischen, Paravents, Tapeten oder Gefässen zum Einsatz kommen und durch die quasi Dreidimensionalität der Stickerei einen ästhetischen Mehrwert schaffen. Damit wird die traditionelle St. Galler Spitze neu interpretiert und ein Weg zu neuen Einsatzgebieten geöffnet.