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Arbeitgeber- & Sozialpolitik

30.04.2012

Schweizerischer Lohnindex 2011

Zunahme der Nominallöhne um 1,0 Prozent und leichter Anstieg der Kaufkraft der Löhne auf 0,7 Prozent

Gemäss Berechnungen des Bundesamtes für Statistik (BFS) stieg der Nominallohnindex im Jahr 2011 gegenüber 2010 um durchschnittlich 1,0 Prozent.

Diese Zunahme liegt leicht über jener des Jahres 2010 (+0,8%), ist jedoch deutlich geringer als 2008 (+2,0%) und 2009 (+2,1%). Die nach wie vor spürbaren Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise sowie die schwache Teuerung haben zu einer moderateren Lohnsituation geführt.

Zwischen 2007 und 2011 haben die Nominallöhne jährlich im Durchschnitt um 1,5 Prozent und die Reallöhne um 0,8 Prozent zugenommen. Im selben Zeitraum registrierte der tertiäre Sektor ein durchschnittliches Nominalwachstum von 1,5 Prozent und ein Realwachstum von 0,7 Prozent pro Jahr und der sekundäre Sektor wies eine Zunahme von nominal 1,4 Prozent und reell 0,7 Prozent auf.

Zum Vergleich:
Im Rahmen der wichtigsten Gesamtarbeitsverträge (GAV), die rund eine halbe Million Arbeitnehmende abdecken, wurde für 2011 kollektivvertraglich eine Effektivlohnerhöhung von 0,9 Prozent vereinbart.