Wirtschaftspolitik
Der TVS Textilverband Schweiz nimmt die wirtschaftspolitischen Interessen der Textil- und Bekleidungsindustrie im In- und Ausland wahr. Dabei steht er in direktem Kontakt mit den Bundesbehörden (EDA, EZV, SECO u.a.), der Nationalbank, Politikern, Botschaften und Handelskammern sowie mit verschiedenen nationalen und internationalen Verbänden und Gremien (economiesuisse, EURATEX, businesseurope, EU, EFTA, WTO, WZO u.a.). Er nimmt Stellung zu aussen- und innenwirtschaftlichen Themen und engagiert sich für günstige staatliche Rahmenbedingungen, indem er auf den Gesetzgebungsprozess Einfluss nimmt und an Vernehmlassungen mitwirkt.
Innenpolitik
Der TVS Textilverband Schweiz setzt sich für eine konsequent wachstumsorientierte Innenwirtschaftspolitik der Schweiz ein. Dabei konzentriert er sich auf die Hauptthemenbereiche der Wettbewerbspolitik, der öffentlichen Beschaffung und der Fiskalpolitik.
Im Bereich der Wettbewerbspolitik fordert der TVS Textilverband Schweiz Mechanismen, welche die freiheitliche marktwirtschaftliche Ordnung unterstützen. Bei der öffentlichen Beschaffung soll die nötige Transparenz für einen ungehinderten Marktzugang gewährleistet werden; die Fiskalpolitik muss ein stabiles wirtschaftliches Wachstum ermöglichen.
Aussenpolitik
Für die international stark vernetzte Schweizer Textil- und Bekleidungsindustrie ist der ungehinderte Marktzugang ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Aus diesem Grund setzt sich der TVS Textilverband Schweiz für die Beseitigung von Handelsschranken wie hohe Zölle und Abgaben ein. Zudem strebt er eine Modernisierung und Vereinfachung im Ursprungsbereich an.
Der TVS Textilverband Schweiz ist bei der Ausgestaltung der Freihandelsabkommen, insbesondere im Bereich der Ursprungsregeln, sehr engagiert und begrüsst das pro-aktive Handeln der Schweiz bzw. der EFTA.
Die EU als wichtigster Handelspartner der Schweiz gewinnt zwar auf dem europäischen Kontinent an Gewicht. Im globalen Kontext, d.h. im Vergleich zu den aufkommenden Schwellenländern, welche zunehmend an wirtschaftlicher und politischer Macht gewinnen, verliert die EU aber an Bedeutung. Für die Schweiz ist es wichtig, den politischen Weg der Universalität zu gehen, der eine Vertiefung der Beziehung der Schweiz mit der EU vorsieht sowie den Aufbau neuer Standbeine ausserhalb des europäischen Kontinents vorantreibt.
Neben den bilateralen Beziehungen sieht der TVS Textilverband Schweiz einen klaren Vorteil in der WTO. Im Fall von erfolgreichen Verhandlungen, könnte auf die vielen bilateralen Freihandelsabkommen verzichtet werden. Das Regelwerk würde sich bei einer globalen Lösung sicherlich komplexer gestalten. Das Problem vieler einzelner, nicht miteinander verknüpfter Freihandelsabkommen (Spaghetti-Bowl) könnte aber dadurch gelöst werden.