Aussenwirtschaft: Europapolitik

Über 72 Prozent der Exporte von Schweizer Textilien und Bekleidung gehen in die EU-Staaten. Rund 74 Prozent der Importe von textilen Vor- oder Endprodukten kommen aus der EU. Zudem beschäftigt die Schweizer Textil- und Bekleidungsindustrie fast 30’000 Personen in der EU und rekrutiert vor allem qualifizierte Fachkräfte.

Swiss Textiles fordert, dass der bilaterale Weg gesichert und weiterentwickelt wird. Gerade in den Bereichen des Güterverkehrs, der technischen Handelshemmnisse, der öffentlichen Beschaffung und der Personenfreizügigkeit ist es wesentlich, dass die gleichen Voraussetzungen gelten wie für die Konkurrenz in der EU. Diese Verträge müssen unbedingt gesichert und in Anbetracht der steigenden Komplexität weiterentwickelt werden. In Bezug auf die Rechtsübernahme muss die Europapolitik flexibel und selektiv sein, um nicht die weltweite Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz negativ zu beeinflussen. Aktuelle politische Geschäfte sind vor diesem Hintergrund zu beurteilen. Einschränkungen der oben genannten Erleichterungen, insbesondere des Marktzugangs und des Personenverkehrs, sind abzulehnen.


News

01.03.2017

RASA-Initiative: Swiss Textiles präsentiert eigenen direkten Gegenvorschlag

Just nach der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative (MEI) im Jahr 2014 wurde die Volksinitiative «Raus aus der Sackgasse! Verzicht auf die Wiedereinführung von Zuwanderungskontingenten» (RASA) lanciert. Diese möchte die MEI wieder eins-zu-eins rückgängig machen. Swiss Textiles lehnt sowohl die RASA als auch beide Varianten des direkten Gegenvorschlags des Bundesrats ab und präsentiert einen eigenen Vorschlag: Lesen Sie hier die vollständige Stellungnahme von Swiss Textiles.  
weiterlesen