Aussenwirtschaft

Die Wertschöpfungskette der Schweizer Textil- und Bekleidungsindustrie ist stark fragmentiert und global ausgerichtet. Die Unternehmen sind deshalb auf einen weltweiten und diskriminierungsfreien Marktzugang angewiesen.

Wir setzen uns ein, dass tarifäre Handelsschranken wie Zölle und nicht tarifäre Hemmnisse wie unterschiedliche Produktevorschriften abgeschafft werden. Bei der Ausgestaltung der Freihandelsabkommen streben wir moderne und einfache Ursprungsregeln an. Das gilt auch für die Anpassung von bestehenden Verträgen wie dem Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und der EU. Durch diese Abkommen fallen weniger finanzielle und administrative Aufwände an. Weiter setzen wir uns für den Abbau von Importzöllen in der Schweiz ein und für die Verknüpfung der bilateralen Freihandelsabkommen zwischen der EU, der EFTA, den nordafrikanischen und den Westbalkanstaaten. Die Beziehung zwischen der Schweiz und der EU zu vertiefen ist ebenso wichtig wie der Aufbau neuer Standbeine ausserhalb des europäischen Kontinents. Neben den bilateralen Beziehungen sehen wir einen klaren Vorteil in der WTO. Im Fall von erfolgreichen Verhandlungen könnte das Problem vieler einzelner, nicht miteinander verknüpfter Freihandelsabkommen gelöst werden.


News

21.10.2015

Transatlantischer Freihandel: Grosse Nachteile für die Schweizer Textil- und Bekleidungsindustrie

Die Verhandlungen zwischen der EU und den USA über ein umfassendes transatlantisches Handels und Investitionsabkommen (TTIP) schreiten voran. Die USA sind der grösste Absatzmarkt von Schweizer Textilien ausserhalb Europas. Durch das TTIP würde sich die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Unternehmen gegenüber der EU-Konkurrenz drastisch verschlechtern.
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Ihre Ansprechperson

Jasmin Schmid
Leiterin Wirtschaft und Statistik
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jasmin.schmid@swisstextiles.ch