Energie und Umwelt: Energiepolitik

Energie ist ein wichtiger Produktions- und Kostenfaktor in der Textil- und Bekleidungsindustrie. Einzelne Produktionsstufen (z.B. Spinnerei oder Textilveredlung) benötigen in erheblichem Umfang Produktionsenergie. Die Kosten können bis zu 20 Prozent des Umsatzes betragen.

Energiesparen ist daher in der Textilindustrie keine «Modeerscheinung», sondern im ureigensten Interesse der Unternehmen. Der Energiebedarf differiert je nach textiler Produktionsstufe. Ein erheblicher Energieaufwand wird für die Erzeugung von Prozesswärme benötigt, gefolgt vom Energiebedarf für Heizung, Lüftung und Beleuchtung. Elektrische Energie, Heizöl und Erdgas sind die wichtigsten Energiequellen in der Textilindustrie.

Swiss Textiles setzt sich für eine KMU-verträgliche Energiepolitik ein. Im Mittelpunkt stehen international konkurrenzfähige Energiepreise, eine nachhaltige Energieversorgungssicherheit und insbesondere im Bereich der Elektrizität ein möglichst hoher Selbstversorgungsgrad (Inlandproduktion). Ausserdem gilt es, den zunehmenden administrativen Aufwand, der sich durch diverse Auflagen aus der Verwaltung ergibt, auf ein KMU-verträgliches Mass zu reduzieren.