Wirtschaftspolitik allgemein

27.11.2017

Swiss Textiles lehnt Steuervorlage 2017 ab

Der Bundesrat hat am 6. September 2017 die Vernehmlassung zur Steuervorlage 2017 (SV17) eröffnet. Swiss Textiles beurteilt die Vorlage als sehr kritisch und lehnt sie ab. Im Vergleich zur USR III ist die SV17 aus dem Gleichgewicht geraten. 

Der Bundesrat hat am 6. September 2017 als Antwort auf die gescheiterte USR III die Vernehmlassung zur Steuervorlage 2017 (SV17) eröffnet. Swiss Textiles anerkennt die Notwendigkeit einer Steuerreform, um die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Schweiz weiterhin zu gewährleisten. Der Verband beurteilt die Vorlage jedoch als sehr kritisch. Im Vergleich zur USR III ist die SV17 aus dem Gleichgewicht geraten: KMU, besonders solche der Textil- und Bekleidungsindustrie, werden von der Patentbox und der Inputförderung wenig profitieren können. Umso härter werden sie aber von der Gegenfinanzierung getroffen. Swiss Textiles lehnt die SV17 ab und fordert nachstehende Verbesserungen:

  • Verzicht eines Eingriffs in die kantonale Steuerhoheit und somit keine kantonale Erhöhung der Divi-dendenbesteuerung auf mindestens 70%. 
  • Breitere Definition von F&E, die sämtliche neuheitsschaffende Tätigkeiten (Inventionen und Innovatio-nen) eines Unternehmens umfasst.
  • Verzicht auf die Erhöhung der Familienzulagen.

Hier geht es zur Stellungnahme von Swiss Textiles.

 

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