Wirtschaftspolitik allgemein

21.10.2015

Wahlen 2015: Kommentar von Verbandsdirektor Peter Flückiger

Mehr Bürgerliche, mehr Frauen, mehr Unternehmer: So könnte man das Wahlergebnis des letzten Sonntag zusammenfassen. Swiss Textiles arbeitet parteiübergreifend mit Parlamentarierinnen und Parlamentariern zusammen.

Für die Schweizer Textil- und Bekleidungsindustrie werden in den nächsten Jahren auf politischer Ebene wichtige Weichen gestellt. «Der nach wie vor starke Franken, die Beziehungen zu Europa, die Öffnung der Märkte, Ressourceneffizienz, eine wirtschaftsfreundliche Energie- und Umweltpolitik, etc. sind Bereiche, die unsere Branche stark betreffen», kommentiert Peter Flückiger, Direktor von Swiss Textiles.

Entscheidend sei die Position in Sachfragen und nicht das Parteibüchlein. Für eines der zentralen Dossiers der kommenden Legislatur - die Energie- und Umweltpolitik – dürfte sich das Wahlergebnis sehr positiv auswirken. Die rechtsbürgerlichen Parteien verfügen mit 101 Sitzen über eine absolute Mehrheit im Nationalrat. Gerade bei der Revision der Umweltgesetzgebung und bei der Energiestrategie 2050, die für die relativ ressourcenintensive Textil- und Bekleidungsindustrie wichtig sind, könne der Regulierungseifer der vergangenen Legislatur gebremst werden.

 

Der Grossteil der textilen Vor- und Zwischenprodukte stammt aus dem Ausland. Drei Viertel der Produkte werden exportiert. «Die Textil- und Bekleidungsindustrie ist deshalb auf die Sicherung und Weiterentwicklung der Bilateralen Verträge mit der EU sowie neue Freihandelsabkommen mit den USA oder asiatischen Ländern angewiesen. KMU-freundlich sind Parlamentarier, die sich auch in nächsten vier Jahren für offene Märkte einsetzen», bekräftigt Peter Flückiger.

 

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