Medienmitteilungen

24.05.2016

Nein zum bedingungslosen Grundeinkommen

Die Unternehmen der Schweizer Textil- und Bekleidungsindustrie gehören mit ihren innovativen Produkten und Leistungen zur Weltspitze. Die Mitarbeitenden tragen mit ihrem Know-how und ihrem Engagement wesentlich zu diesem Erfolg bei. Die Initiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen» setzt falsche Anreize, die den ohnehin schon grossen Mangel an Fachkräften in der Industrie zusätzlich verstärken würden. Swiss Textiles lehnt die Initiative deshalb entschieden ab.

Um dem Fachkräftemangel in der Textil- und Bekleidungsindustrie zu begegnen, muss das inländische Potenzial besser ausgeschöpft werden. Insbesondere stehen dabei auch ältere Mitarbeitende, Teilzeitangestellte und der Nachwuchs im Zentrum. Bei einem garantierten Grundeinkommen in der geforderten Grössenordnung von monatlich CHF 2‘500 pro Erwachsenem und CHF 625 pro Kind würde gerade für jene Arbeitnehmenden ein negativer Anreiz geschaffen, überhaupt einem Erwerb nachzugehen.

Die Initiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen», die am 5. Juni 2016 zur Abstimmung kommt, ist weder sinnvoll noch finanzierbar und zielt vollständig an der Realität vorbei. Sie schafft negative Arbeitsanreize, signalisiert eine Geringschätzung der Erwerbsarbeit, hebelt unser bedarfsgerechtes Sozialsystem aus und kostet die Bevölkerung über 150 Milliarden Franken pro Jahr. Swiss Textiles lehnt die Initiative deshalb klar ab.

 

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