Medienmitteilungen

12.02.2017

NEIN zur USR III: Rasche Herstellung der Rechtssicherheit gefordert

Swiss Textiles bedauert den Entscheid der Stimmbevölkerung. Die USR III hätte internationale Rechtssicherheit geschaffen und den Kantonen die Möglichkeit gegeben, forschungs- und entwicklungsintensive KMU zu stärken. Nun sind die Gegner gefordert, sich rasch und konstruktiv für eine neue Reform einzusetzen.

Das Abstimmungsresultat darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass eine Reform unausweichlich ist. Schweizer Firmen brauchen die Gewissheit, dass ihre Besteuerung international akzeptiert wird. Darüber hinaus muss eine neue Reform die unterschiedlichen Ausgangslagen in den Kantonen berücksichtigen und die Wettbewerbsfähigkeit beibehalten. Dazu gehört insbesondere die Stärkung von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten am Standort Schweiz. Die Textil- und Bekleidungsunternehmen sind heute hauptsächlich auf Nischenmärkte fokussiert und bieten Spezialitäten an. Sei es im modischen Bereich, mit hochwertigen Stickereien oder Stoffen für die Haute Couture oder im Bereich der technischen Textilien wie Schutzbekleidung, textile Implantate oder Filter für die Fahrzeugindustrie. Swiss Textiles sieht deshalb insbesondere in der Inputförderung, das heisst in der steuerlichen Entlastung von Innovationen und Inventionen bedeutendes Potenzial zur Stärkung unserer Industrie. Diesem Punkt gilt es in einer erneuten Vorlage wieder besonders Rechnung zu tragen.

 

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